Umland/Ausflüge und Sehenswürdigkeiten

Andalusien:

Im 3. Jahrtausend v. Chr. seit der Zeit der ersten Metallverarbeitung ist das Land ein beliebtes Ziel der verschiedenen Völker und Zivilisationen, weil es direkt zwischen zwei Meeren und zwei Kontinenten liegt. Unter dem Einfluss von den Phönizier und den Griechen entwickelte sich im Süden Spanien die älteste, bekannte Monarchie "Tartessos" ab dem 11 Jh. v. Chr.. Bevorzugte Aktivitäten sind vor allem Ackerbau und Viehzucht sowie Bergbau und Goldverarbeitung dieser auch vom Handel betreibenden Kultur. Danach kamen die Turdetanier, ein iberisches Volk bevor die Karthago ihre eigene Niederlassungen gründeten. Mitten im 3. Jh. v. Chr. siegten die Römer in dem beiden punischen Kriegen über die Herrschaft der Karthager in Andalusien und herrschten für die nächsten 700 Jahre in der von ihnen gegründete Provinz "Baetica". Andalusien trat in dieser Zeit als Lieferant für das römische Reich mit Lebensmitteln, Öl, Wein und Metallen ein. Nach dem 3. Jh. orientiert sich Rom hauptsächlich nach Osten (Konstantinopel). Nach dem Zerfall Roms kam das Volk der Vandalen, deren Ursprung der germanische Norden ist und dem Land seinen Namen geben: Vandalusien. Die vandalischen Herrschaft ist nur von kurzer Dauer, ihnen folgen die Westgoten, über denen der König Alarich II. regierte und sich auf der iberischen Halbinsel festsetzte. Wo auch unter ihm die christlichen Bischöfen Leander und Isidor ihre Blütezeit erleben. Am Anfang des 8. Jh. überqueren die Araber die Straße von Gibraltar und breiten sich schnell auf der iberischen Halbinsel aus. Das selbständige Emirat Al-Andalus und später das gegen Bagdad orientierte Kalifat von Córdoba markiert die Blütezeit der Dynastie der Omayyaden und damit der arabischen Kultur in Andalusien. Die Region Córdoba wird zum Zentrum und Schmelztiegel der verschiedenen Kulturen und Religionen. Einen großen Aufschwung erlebten in dieser Zeit der Handel, die Wissenschaft, das Handwerk und die Kunst. Ab dem Jahre 1031 zerfällt das Kalifat in islamische Kleinreiche. Bis in 13. Jh. wechselten sich noch die Almoraviden und Almohaden (Berber) ab. Nach dem Untergang von Córdoba im Jahre 1236 und Sevilla 1248 hält sich noch weitere zweieinhalb Jahrhunderte das Königreich der Nasriden mit Sitz in Granada Im Januar 1492 übergibt der letzte Maurenkönig Boabdil den katholischen Königen Isabel und Fernando die Schlüssel zu den Toren von Granada und zieht sich in die Alpujarras zurück. Das goldene Zeitalter Andalusiens beginnt mit der Entdeckung der Neuen Welt durch Christoph Kolumbus. Die Hauptstadt Sevilla wird Dreh- und Angelpunkt des Handels mit Westindien und kulturelles Zentrum Spaniens. Ab dem Jahre 1503 legten die mit Gold und Silber beladenen Schiffe aus der Neuen Welt zuerst im Hafen von Sevilla an. Neue Pflanzen und Nahrungsmittel erreichten die alte Welt und veränderten Agrarwesen und Ernährungsgewohnheiten der Europäer. Später übernahm Cádiz von Sevilla das Handelsmonopol. Prachtvolle Kathedralen, Kirchen, Paläste, öffentliche Gebäude und neue Plätze entstanden unter dem Einfluss der Epochen Renaissance und der Frühbarock. In der ersten Hälfte des 17. Jh. begann der politische und wirtschaftliche Niedergang Sevillas und damit ganz Spaniens durch den Verlust der Vormacht auf den Weltmeeren, innenpolitische Rivalitäten, der Misswirtschaft und vier große Pestepidemien. Mit dem spanischen Erfolgskrieg beginnen die Krisen des 18. Jh., in dessen Verlauf Gibraltar an England fällt. Ab der Mitte des Jh. kommen die Ideen der Aufklärung ansatzweise zur Geltung. Im Jahre 1788 verliert Cádiz das Monopol des Handels mit die Neuen Welt. Im 19. Jh. leidet Andalusien zunächst unter den Napoleonischen Kriegen, die den gesamten Kontinent prägen. Gegen Mitte des Jh. folgt eine Zeit sozialer Unruhen und liberaler Revolutionen. Bereits nach zwei Jahren wird die erste Republik erneut von der Monarchie abgelöst. Zum Ende des 19. Jh. kommt es nochmals zu Bauernunruhen und Aufständen in Andalusien. Durch den Krieg mit den USA besiegelte sich das endgültige Ende des Kolonialreiches. Die spanische Krone verliert Kuba, Puerto Rico und die Philippinen. Bis in der ersten Hälfte des 20. Jh. wird das noch weitgehend agrarische Spanien von sozialen Spannungen und innenpolitischen Konflikten heimgesucht. Nach der Diktatur von Primo de Riveras folgte die Zweite Republik Während die beiden Weltkriege zumindest militärisch weitgehend an Spanien vorübergehen, wirft ab dem Jahre 1936 der Bürgerkrieg einen langen dunklen Schatten über das Land. In dieser Folge regierte der siegreiche General Franco das Land bis zu seinem Tod im Jahre 1975. Mit der Krönung von König Juan Carlos I. und der Wiederherstellung der Demokratie eröffnete sich auch den Regionen neue Möglichkeiten. Andalusien erhielt des Status einer Autonomen Region. Der bereits in den sechziger und siebziger Jahren einsetzende wirtschaftliche und soziale Aufschwung wird im südlichen Spanien vor allem durch die wachsende Bedeutung des Tourismus verstärkt. Seit dem Beitritt Spaniens zur Europäischen Union ergeben sich auch für die Landwirtschaft neue Perspektiven.

(Quelle: www.andalusien-web.com)

 

Die Sierra Nevada:

In der Sierra Nevada gibt es 14 Gipfel mit über 3000 m Höhe. Ihnen sind Bergketten vorgelagert, die bis zu 2000 m erreichen. Der «ewige Schnee» gab ihr den Namen «schneebedecktes Gebirge». Von Granada bis zum Pico Veleta sind es 46 km. Mit 3398 m ist dieser Berg nach dem Mulhacén, dem 3482 m höchsten Festlandbergs Spaniens, der zweithöchste der Sierra Nevada. Eine befahrbare Strasse, die höchste Europas, führt buchstäblich bis zum Gipfel. Man kann dort noch im Juli Schneeballschlachten veranstalten. Von August bis September ist der Pico Veleta meist schneefrei, so dass die Auffahrt mit dem Auto bis zum höchsten Punkt möglich ist. Die Höhe ist eindrucksvoll, und wenn klare Sicht herrscht, bietet sich ein unvergessliches Panorama. Wie aus einem Flugzeug kann man sich den Eindruck vom Gebirgsland Andalusien verschaffen und sogar bis zum Mittelmeer schauen. Mit guter Sicht darf man natürlich nicht unbedingt rechnen. Häufig ist es wolkig und auf der Spitze dazu äusserst windig. Zwischen dem Pico Veleta in 3366 m Höhe und dem 1300 m tiefer gelegenen Pradollano liegt die Skistation der Sierra Nevada. Insgesamt 61 Kilometer Abfahrt verteilen sich auf 39 Pisten, die von den besten europäischen und amerikanischen Spezialisten entworfen worden sind und welche optimale Bedingungen zum Skilaufen bieten, was sie während der Austragung der Alpinen Skiweltmeister-schaften 1996 mit Auszeichnung unter Beweis gestellt haben. Hier finden alle, sogar Anfänger, einen idealen Ort, den «weissen Sport» auszuüben. Auf 61 Kilometern Piste verteilt, finden wir insgesamt 19 Lifte, die den Skiläufer wieder zu seinem Ausgangspunkt zurückbringen und die folgendermaßen aufgeteilt sind: zwei Kabinenlifte, 12 Sessel- und fünf Zuglifte, vier von ihnen mit direktem Anschluss an die Pisten. Für die Waghalsigen, die gerne nachts Ski fahren, gibt es in der Sierra Nevada Nachtbeleuchtung, die den Pisten eine besondere Schönheit verleiht. Um die Qualität des Zustandes der Pisten zu garantieren stehen 200 Schneekanonen bereit, die ca. 1940 Kubikmeter Schnee in der Stunde produzieren können; zudem hält ein moderner Fuhrpark die Pisten bei Tag und Nacht im besten Zustand. Im Laufe der Zeit haben sich um die Pisten und das Skifahren eine Reihe von Unternehmungen angesiedelt. Pradollano ist ein Ferienort im wahrsten Sinne des Wortes, mit unzähligen Gebäuden im reinsten alpinen Stil, zahlreichen Hotels und Restaurants, ohne all die anderen Dienstleistungen vergessen zu wollen, wie Skischulen, Geschäfte für Ski-Zubehör usw. Natürlich existiert ein grosses Angebot von Kneipen und Diskotheken, die vor allem nachts für eine angenehme Freizeit und für Vergnügen sorgen. Wenn man sich vergnügen will, ist es wahrhaft nicht nötig, die Sierra Nevada zu verlassen, aber wenn man vom Pico Veleta aus, an klaren Tagen das nur 30 km entfernte Meer mit der afrikanischen Küste im Hintergrund betrachtet. Oder wenn man in die entgegen gesetzte Richtung schauend, etwa 3000 m tiefer liegend, Granada und seine Umgegend betrachtet, entsteht möglicherweise die Versuchung, das Skilaufen zeitweise durch den Tourismus zu ersetzen. Dies ist vielleicht der Moment, einen Ausflug nach Granada und Umgebung zu unternehmen.

 

Der Nationalpark Coto de Doñana:

In den Atlantik führt das Schwemmland im Mündungsgebiet des Guadalquivir zwischen Sevilla und Huelva. Der Nationalpark Coto de Doñana bildet eines der grössten Naturschutzgebiete Europas. Die Landschaft verändert sich je nach Jahreszeit. Am Ende des Winters ist sie von Wasser bedeckt, im Sommer trocknet sie aus. Tierwelt Vögel kommen in riesigen Schwärmen zur Rast oder zur Brut in dieses flache Vogelparadies. Von Süden reisen die Flamingos zur Brut an, von Norden die Graugänse zur Überwinterung. Die Nähe Afrikas ist ein Grund für die Vielfalt der anzutreffenden Arten, darunter Adler, Falken, Milane, Reiher, Schwalben und Enten. Der Nationalpark Doñana ist nicht nur für 125 Vogelarten Brutplatz, sondern auch die letzte Zuflucht für Luchse Südeuropas und Heimat von 27 weiteren Säugetierarten, darunter auch von wild lebenden Pferden. Der Nationalpark besteht aus drei verschiedenen Landschaftsformen. Hinter dem Strand am Atlantik und dem breiten Küstenstreifen der Wanderdünen liegt das buschbewachsene und waldreiche frühere Jagdgebiet des Coto. Weiter landeinwärts befinden sich die feuchten, im Sommer ausgetrockneten, weiten Flächen der Marismas, den Sümpfen. Woher der Name? Die kastilischen Könige besassen schon im 13. Jahrhundert auf dem menschenleeren, waldreichen Gelände ein abgeteiltes Jagdgehege. Die Herzöge von Sidonia, zugleich Herren des auf der anderen Seite des Guadalquivir liegenden Sanlúcar de Barrameda, schufen sich hier ein privates Reich. Eine der Herzoginnen lies auf dem Gelände eine Residenz bauen. Und nach diesem einsiedlerischen Palast der Doña wurde schliesslich das ganze Gebiet benannt: Jagdgebiet coto der Doña Ana, woraus Doñana wurde. Die Entdeckung Ein englischer Ornithologe beschrieb 1958 diese einmalige Wildnis in einem Buch. Und die Öffentlichkeit wurde aufmerksam. 1964 stellten die Behörden das Gebiet unter die Kontrolle des World Wildlife found. 1969 entstand der jetzige Nationalpark unter der Aufsicht des Nationalen Institutes für Naturschutz, der ICONA. Obwohl 1994 von der UNESCO zum Welterbe der Menschheit erklärt, wird sein Lebensrecht von verschiedenen Seiten wieder in Frage gestellt. Zwischen Naturschützern und Landarbeitern der Umgebung kam es deshalb bereits zu handgreiflichen Auseinandersetzungen. Der Zustand selbst ist bedrohlich genug. 1986 starben mehr als 50'000 Vögel an bedenkenlos über die Felder ausgestreuten Pestiziden und Herbiziden, die in die flachen Gewässer gesickert sind. Ein Ausflug in den Coto de Doñana lässt sich gut von Sevilla aus unternehmen. Die Fahrzeit bis zum Centro del Acebuche unweit von Matalascañas beträgt etwa zwei Stunden. Hier besteht die Möglichkeit, mit Landrover und Führer eine vierstündige Besichtigungsfahrt zu unternehmen. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig, entweder an Ort und Stelle oder in den Tourismusbüros. Von Sevilla existiert auch eine Busverbindung in den Nationalpark. Die Expedition ist nur für seetüchtige zu empfehlen, da sich das Fahrzeug durch den nachgiebigen Sand schlingelt um die Touristen durch die Wildnis zu befördern. Ferngläser mitzunehmen ist angebracht, denn verständlicherweise ergreifen die meisten Tiere vor den Autos zur Flucht. Wesentlich reizvoller und wahrscheinlich auch genussvoller als diese Attacke auf den Magen und Ohren sind geruhsame Spaziergänge auf jeweils 2 - 3 km langen Pfaden, die in abgesonderten Bereichen des Naturschutzgebiet angelegt wurden. Dort hat man versteckte Stationen eingerichtet, von wo sich die Vögel gut beobachten lassen. 

 

Torrox Costa - Baden, Erholung, Wellness:

Sonne und Strand bilden die wichtigsten Anziehungspunkte der Costa del Sol. Das milde Klima, die gepflegten Strände und das saubere Meer sind Gründe für den Erfolg der Costa del Sol als Ferienziel. Das einmalig milde, mediterrane Klima sowie eine abwechslungsreiche Küstenlandschaft mit weitläufigen Sandstränden und kleinen versteckten Buchten prägen diese herrliche Region. Fast überall entlang der Costa del Sol gibt es an den Stränden kleine Bars oder Restaurants, mit frischem Fisch auf der Speisekarte. Strände mit dem umfangreichsten Serviceangebot liegen gewöhnlich in der Nähe von Städten und Urbanisationen. Hier gibt es: Sonnenliegen, öffentliche Duschen und Toiletten, Rettungsschwimmer, etc. Ein großes Wassersportangebot findet man an den Stränden oder in den zahlreichen modernen Yachthäfen. Abgelegenere Strände, besonders die wunderschönen Felsbuchten im Osten der Costa del Sol, bieten zwar nicht so ein umfangreiches Angebot, dafür findet der Besucher hier Ruhe und Abgeschiedenheit. Auch in Spanien ist es seit langem gang und gäbe, sich 'oben ohne' zu sonnen. Entlang der Küste gibt es zudem in Estepona, Benalmadena, Guadalmar und Torre del Mar spezielle Strandabschnitte für FKK Freunde.

Malaga ca. 50 Km von Torrox:
Málaga, die Geburtsstadt des großen Pablo Picasso, ist eine moderne Hafenstadt mit mehr als 500 000 Einwohnern, die gleichzeitig auf eine ereignisreiche Geschichte zurückblickt. Málaga beeindruckt im Urlaub zudem durch seine einmalige landschaftlichen Lage: Die Stadt, umgeben von Bergen und geteilt durch die Mündung des Flusses Guadalmedina, blickt hinaus auf das Mittelmeer. Von dort kamen auch einst die Seefahrer, so dass Málaga zum Schmelztiegel der Völker wurde; den Anfang machten die Phönizier, als sie über See setzten und die Stadt "Malaka" gründeten. Der Nobelpreisträger und Dichter Vicente Aleixandre beschrieb die Stadt mit den Worten: "Stadt des Paradieses. Du scheinst unter dem Himmel zu herrschen, über den Wassern, inmitten der Lüfte." In der heutigen Zeit bietet ein Urlaub in Málaga viel volkstümliche Kultur und Kunst. Die Costa del Sol ist bekannt für ihre vielen Feste, in fast jeder Stadt gibt es traditionsreiche Tänze und Feiern. Málaga selbst ist berühmt für die "Fiesta de Verdiales", die am 28. Dezember gefeiert wird. "Verdiales" sind vitale und farbenfrohe Liedformen, welche als Folklore der Region gelten. Auch über das ganze Jahr verteilt werden "Ferias" gefeiert, die auf Plätzen in der Stadt veranstaltet werden. Dort kann man sich von der Besonderheit dieser Musik einfangen lassen kann, wenn auf zweisaitigen Geigen, Gitarren und Hausgeräten wie Mörsern und Flaschen musiziert wird. Natürlich fehlen Sänger und Kastagnetten dabei nicht. Eine Stadtbesichtigung belohnt außerdem mit einer Vielfalt an kulturellem Erbe. Die am besten erhaltenen arabischen Baudenkmäler sind der Palast Alcazaba, der aus dem 11. Jahrhundert stammt, und die Castillo de Gibralfaro aus dem 13. Jahrhundert. Beide beeindruckenden Monumente befinden sich in der Oberstadt und gehören zum alten Stadtkern. Das römische Amphitheater steht ganz in der Nähe, welches Geschichten von der Welt der Römer erzählt. Unmittelbar daneben ragt die Kathedrale heraus, deren Bau an der Stelle der alten Moschee von den katholischen Königen angeordnet wurde. Entworfen von Diego de Siloé, ist in dieser Kathedrale das Chorgestühl im dreischiffigen Kircheninnern besonders gelungen. Sehenswert ist außerdem die Sagrario-Kirche, welche mit ihrem gotisch-isabelinischen Portal und dem Altar fasziniert. Über Pablo Picassos Leben kann man mehr in seinem Geburtshaus erfahren, viele seiner wichtigsten Werke sind im Museum der Schönen Künste (Museo de Bellas Artes) zu sehen. Ein Spaziergang durch die Altstadt von Málaga lässt den Charme der Stadt erkennen, der in den Straßen und kleinen Plätzen der Stadt liegt. Vielleicht stößt man auf einen Markt, der außer Antiquitäten auch Kunsthandwerkserzeugnisse der Region anbietet. Keramik- und Töpferkunst stehen in der andalusischen Tradition, die Provinz Málaga selbst ist berühmt für das Handwerk des Espartogras. Hierbei wird mit bestimmten Gräsern, welche nur in den steinigen Hochflächen des westlichen Mittelmeergebiets wachsen, geflochten. Oder man ersteht an einem Marktstand den berühmten Málaga-Wein, der zu den "vinos dulces", den süßen Weinen, gehört. Das Viertel El Palo ist bekannt für seinen Strand, an dem man wunderbar promenieren kann. Um andere schöne Buchten und interessante Dörfer der Sonnenküste kennenzulernen, ist Málaga ein guter Ausgangspunkt. Ausflüge in die Montes de Málaga, wo man faszinierende urwüchsige Naturlandschaften und Naturparks bewundern kann, sind abwechslungsreich und lohnenswert. Ein Ausflug in die Metropole lohnt sich auf jeden Fall. Der Paseo del Parque ist die Flaniermeile Malagas, gesäumt von Palmen und anderen Bäumen laden Bänken zum Ausruhen ein. Von hier aus starten auch Pferdekutschen für eine Stadtrundfahrt. Das im Oktober 2003 neu eröffnete Picasso Museum befindet sich im Buenavista-Palast, einem Gebäude im typisch andalusichen Stil der Renaissance. Die Dauerausstellung des Museums zeigt eine Auswahl von Werken aus den Privatsammlungen von Christine Ruiz-Picasso und Bernard Ruiz-Picasso. Sie besteht aus über 200 Arbeiten und zeigt die verschiedenen Stilrichtungen, Materialien und Techniken Picassos. Des Weiteren bietet das Museum temporäre Ausstellungen. Informationen zu aktuellen Ausstellungen finden Sie unter www.museopicassomalaga.org. Auch das Geburtshaus Picassos kann in Malaga besichtigt werden, an der Plaza de la Merced 15.

Malaga Tour mit dem Sightseeing Bus. Um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Málagas zu sehen kann man am besten mit dem Sightseeing Bus fahren. Dieser hat 13 verschiedene Stationen (unter anderem die Kathedrale, Gibralfaro, Geburtshaus Picassos ...) an denen man aussteigen kann. Wenn man alles gesehen hat kann man einfach auf den nächsten Bus warten und dort wieder zusteigen, da die Tickets 24 Stunden gültig sind. Die Sehenswürdigkeiten liegen in Málaga sehr weit auseinander und es ist bei der Hitze nicht immer ein Vergnügen durch die Stadt zu laufen, von daher ist der Bus eine echte Alternative. Außerdem bekommt man Kopfhörer und kann sich so reichlich Informatives anhören. (auch auf Deutsch)
Lagebeschreibung: Die 13 verschiedenen Stationen an denen man aus-und zusteigen kann sind überall in der Stadt verteilt. Wer aus den umliegenden Orten mit dem Zug bis Málaga Centro fährt kann dort direkt in den Bus einsteigen, da sich dort eine der Stationen befindet. Die Kosten für ein 24 Stunden Ticket liegen pro Person bei ca. 15€. In den Sommer Monaten findet man in der "Sur Deutsche", eine Zeitung die Wöchentlich erscheint, oft einen Gutschein. (d.h. 1,--€ für die Zeitung = 15,--€ gespart.) 


Granada ca. 110 Km von Torrox:
Die Provinz Granada ist gekennzeichnet durch ein warmes, fruchtbares Klima sowohl an der Küste als auch am Flusstal der beiden Flüsse Darro und Genil, welche zu Füßen der Gebirgskette Sierra Nevada zusammenfließen. Das Gebirge besitzt den höchsten Berg der Halbinsel, den Mulhácen (3.481 Meter), so dass dort kaltes Gebirgsklima vorherrscht. Das Herz der Stadt Granada befindet sich auf den Hügeln, in der Gegend des Albaicín und der Alhambra. Die alten Stadtviertel überzeugen mit dem Charme der verwinkelten, schmalen Gassen, der schönen Ecken und Plätze, an denen man mit einem überraschendem Ausblick über die Stadt belohnt wird. Der neuere Stadtteil, welcher in der Ebene liegt, ist durch die beiden Hauptgeschäftsstraßen, die Gran Vía de Colón und die Avenida de los Reyes Católicos, geprägt. Von hier aus führen die Straßen in die belebten Viertel rund um die Kathedrale.Granada hat eine ereignisreiche Vergangenheit durchlebt. Die Mauren siedelten sich ab 711 auf dem Hügel der Alhambra an, die damals nur eine kleine Ortschaft war, wurden hier sesshaft, so dass damit der Grundstein für Granadas spätere Blütezeit gelegt wurde. Denn im Jahre 1238 begann mit Mohammed Ben Nasar die Dynastie der Nasriden. Zu diesem Zeitpunkt erstreckte sich das Königreich Granada von Gibraltar bis Murcia, von der südwestlichen bis zur südöstlichen Ecke Spaniens, Granadas Bedeutung wuchs. Diese Macht wurde erst 300 Jahre später gebrochen, als im Jahre 1492 die Herrschaft der katholischen Könige nach einem zehnjährigen Krieg begann. Granada widerstand den Christen damit als letzte Stadt. Um Granada mit allen Sinnen zu erleben, lässt man sich ein bisschen treiben, gerät ab von großen Straßen, gelangt in weitläufige Gärten mit Brunnen und Teichen, um dann wiederum durch enge Gassen auf beeindruckende Plätze zu stoßen, wo man den Blick mal schweifen lassen kann. Auf diesem Weg können auch die Spuren der prachtvollen islamischen Kultur und das architektonische Erbe der christlichen Eroberung erkannt werden. Das eindruckvollste Gebäude der Stadt Granada ist der maurische Palast mit dem fast schon magischen Löwenbrunnen auf dem höchsten Hügel der Stadt, die Alhambra genannt. Nicht weit davon entfernt betritt man den Generalife, einst Sommersitz der Nasriden-Könige, heute ist die Umgebung als terrassenförmige Gartenanlage voller Wasserspiele zu bewundern. Kunstinteressierte finden in der Alhambra Meisterstücke der maurisch-granadinischen Baukunst, doch erzählt dieses faszinierende Monument auch von der islamischen Lebensweise und der darauffolgenden christlichen Eroberung. Zurück in der Ebene zieht die Kathedrale den Blick der Besucher an. Im gotischen Stil konzipiert, wurde sie nach fast 200-jähriger Bauzeit im Renaissance-Stil vollendet. Die Straßen, die zur Kathedrale führen, waren auch in früherer Zeit belebt, die maurischen Seidenhändler und Kunsthandwerker boten hier ihre Ware feil. Heute kann man in diesem Viertel das rege Geschäftstreiben betrachten. Der Universitätsplatz ist auch nicht weit entfernt, wo man sich die 1526 von Karl V. gegründetete Universidad Literaria , heute juristische Fakultät, anschauen kann. Ein weiteres Schmuckstück der Renaissance Baukunst ist die Iglesia de los Jerónimos, an welche Kreuzgänge eines Klosters angrenzen. Ein im Barockstil erbautes Kartäuserkloster ist das Monasterio de la Cartuja, welches aus dem 17. Jahrhundert stammt. Man entdeckt bei einem Spaziergang noch andere bemerkenswerte kleinere Kirchen und Klöster, doch neben den Bauwerken laden zwei Stadtviertel zum Besuch ein. Das traditionelle Zigeunerviertel Sacromonte gibt einen Einblick in volkstümliche Architektur. In manchen dieser Felswohnungen kann man sich durch Vorstellungen der Flamenco-Kunst in Gesängen und Tänzen beeindrucken lassen, Spaniens Seele wird auf musikalische Art entfaltet. Das Albaicín-Viertel besitzt zahlreiche Moscheen, die später in christliche Kirchen umgewandelt wurden. Als Stadtviertel war es einst für seinen Seidenhandel und seine Färbereien berühmt. Den beeindruckendsten Blick über ganz Granada hat man vom Aussichtspunkt Mirador de San Cristóbal.Gefeiert wird nicht zu wenig in Granada; die Stadt lebt auch nachts, ein großer Einfluss sind eben die zahlreichen Studenten. In der Nähe der Straßen Pedro Antonio de Alarcón, Horno de Abad und Plaza de los Lobos ist immer etwas los, und man findet genügend Bars. Besondere Feiertage werden natürlich auch gefeiert, so dass die Semana Santa , die Karwoche, zu den Hauptfesten der Stadt zählt, welches mit großen Prozessionen zelebriert wird. Feria del Corpus, Fronleichnam, liegt zwischen den Monaten Mai und Juni, wenn Festzelte zum Tanzen einladen, Stierkämpfe veranstaltet werden und man in andalusischen Trachten auf Pferdekutschen durch die Stadt fährt.

Benalmadena Pueblo ca. 80 Km von Torrox:
Ein kleines Dorf in den Bergen mit kalkweißen, niedrigen Häusern und engen Gassen. Vom Kirchenvorplatz hat man einen guten Blick auf Küste. Es lohnt ein Besuch des örtlichen archäologischen Museums.

Ronda ca. 170 Km von Torrox:
Ein Tagesausflug nach Ronda sollte auf jeder Andalusienreise dazugehören. Ronda liegt zwischen grünen Tälern mitten in der Serrania de Ronda, in 750 m Höhe. Sie Stadt liegt auf einem Felsplateau, beiderseits der fast 100 m tiefen Schlucht des Guadalevin. Die dreibögige Brücke Puenta Nuovo verbindet die beiden Stadtteile. Die Altstadt ist eine der schönsten Spaniens, mit kopfsteingepflasterten Gassen, Plätzen und Innenhöfen. Sie bietet einen guten Einblick in die maurische Phase als auch in die Zeit, als christliche Eroberer herrschten. In der ältesten Stierkampfarena Spaniens finden noch immer regelmäßig Stierkämpfe statt.

Marbella ca. 110 Km von Torrox:
In Marbella trifft sich im Sommer die internationale Prominenz. Zwischen Wohnsiedlungen und Hotelanlagen liegen Privatvillen und Luxushotels. Der Großraum Marbella erstreckt sich auf einer Länge von 26 km, aber die Stadt an sich ist recht klein mit einer hübschen Altstadt. Das Stadtviertel Casco Viejo mit seinen schmalen Gassen, den weißen Häusern und der Plaza de los Naranjos lädt zum Spazierengehen und Verweilen ein. Die größte Sehenswürdigkeit Marbellas dürfte der berühmte Yachthafen "Puerto Banus" sein. Der Hafen liegt etwas westlich des Zentrums mit einer Promenade mit zahlreichen Lokalen. In Staunen versetzen die im Hafen liegenden Yachten, mit bis zu 40 m Länge und drei bis vier Etagen.

Torre del Mar ca. 12 Km von Torrox:

Breite, kilometerlange Sandstrände säumen die Küsten der Stadt und machen sie zu einem idealen Badeort, der sowohl von inländischen wie auch von ausländischen Gästen frequentiert wird. Entlang des Strandes verläuft die regional berühmte, mehrere Kilometer lange Strandpromenade von Torre del Mar (Spanisch: Paseo marítimo de Torre del Mar), die schöne Aussichten sowohl auf das Mittelmeer, wie auch auf die mit weißen Dörfern gespickten Hügel und Berge im Hinterland der Axarquía ermöglicht. Die Strandpromenade ist unterteilt in einen westlichen und einen östlichen Teil, die passender weise als Levante und Poniente bezeichnet werden. Die Stadt verfügt über einen Erlebnis-Wasserpark, ein wichtiges Spital, ein großes Einkaufszentrum mit Kino-Komplex und eine wunderschöne Promenade im Innern der Stadt, namens Paseo de Larios. Torre del Mar beherbergt einige sehr gute Bars und Restaurants, die sich hauptsächlich auf Fisch und Meeresfrüchte spezialisiert haben. Abends ist in dieser Stadt sehr viel los; eine 500 m lange Linie von Bars und Diskotheken, El Copo genannt, hat im Sommer täglich bis 6.00 Uhr morgens geöffnet. An der Strandpromenade entlang gibt es einen Sommernachtsmarkt, an dem u.a. Handwerkliches verkauft wird und bis 3.00 Uhr morgens geöffnet hat.

 

Nerja ca. 10 Km von Torrox:

Nerja ist eine ruhige, rund 20.000 Einwohner zählende Stadt, 10 km östlich von Torrox. Im Gegensatz zu vielen anderen Orten der Costa del Sol hat Sie ihren andalusischen Charakter jedoch nicht verloren. Die Altstadt erinnert auch heute noch an das „Weiße Dorf“, wie Nerja früher genannt wurde. Noch immer werden die Wände weiß gekalkt und die Häuser mit vielen Blumen geschmückt. Die Fiestas wie z.B. die Osterwoche, San Isidro oder San Juan, werden auf traditionelle Weise gefeiert. Die Ausläufer der Sierra Almijara im Rücken, zählen rund 16 km Sandstrand, über unzählige Buchten verteilt, und über 3500 Sonnenstunden im Jahr zu den weiteren Vorzügen des Ortes. Besondere Sehenswürdigkeiten sind die Höhlen von Nerja, der Balcón de Europa mit Blick auf das Mittelmeer und die Berge der Sierra Almijara ( die ein Teil des Betischen Kordilleren sind). Auch ein Aquädukt ca. vier km östlich der Stadt Nerja, sowie die Altstadt mit einer Kirche aus dem 18. Jahrhundert sind bekannte Sehenswürdigkeiten.

 

Frigiliana - Das Blumendorf ca. 16 Km von Torrox:

Nur wenige Kilometer von Nerja entfernt liegt das urtypische weiße Bergdorf Frigiliana, welches in über 435 m Höhe liegt und etwa 2200 Einwohner zählt. Hier findet man die typischen engen und mit Blumen und Verzierungen geschmückten Gassen und getünchten Häuser für welche die Region so bekannt ist. Die Bewohner Frigilianas sind sogar durch ein Gemeindegesetz dazu verpflichtet, ihre Häuser regelmäßig zu kalken und so wundert es nicht, dass der Ort mehrmals den Preis für das schönste Blumendorf Spaniens gewann. Wer es dann zu Fuß durch Gassen und die vielen Treppen bis hin zur höchsten Stelle des Ortes, dem "mirador" geschafft hat, wird mit einem unvergesslichen Ausblick über die Gebirgstäler und die Küste Andalusiens belohnt. Da Frigiliana zudem nur fünf Autominuten von Nerja und dem Meer entfernt liegt, ist der Ort touristisch erschlossen, was bedeutet dass man z.B. zahlreiche gute Restaurants finden kann, in denen neben lokalen Spezialitäten wie zum Beispiel der „Choto al ajillo“ ,dem gebratenen Zicklein in Knoblauch auch ein Bar besuch samt Tapa Snack sehr zu empfehlen sind. Beispielhaft ist hier das Restaurant "Andalucia".Neben den kulinarischen Angeboten gibt es zahlreiche Geschäfte, und einige Hotels und Pensionen, die gerade für Wanderbegeisterte einen idealen Ausgangspunkt für Berg- und Wandertouren bieten. Die Gemeindegröße von Frigiliana erstreckt sich auf über 40 Quadratkilometer und direkt angrenzend an das Dorf beginnt der große National- und Naturpark der Region, der entlang der Küstenstrasse weit in das hinterland der Sierra Nevada reicht und einen großen Naturreichtum zu bieten hat. Hier in den Bergen sieht man des öfteren auch noch einen älteren Einheimischen, der seine Ernte mit dem Maultier von Ort zu Ort transportiert, oder einen umherziehenden Hirten mit seiner Ziegenherde - Bilder, wie sie auch vor Hunderten von Jahren gesehen werden konnten. Frigiliana ist primär über zwei verschiedene Routen zu erreichen: Zum einen über die schnelle Route, welche von der neuen Autobahn, die bisher von Malaga bis Nerja reicht, führt, und zum anderen über den unwegsameren aber dafür umso aufregenderem und schönerem Weg über die Bergstrasse im Hinterland.

 

Gibraltar ca. 190 Km von Torrox:

Die Stadt Gibraltar ist eine britische Stadt im Regency-Stil des 18. Jahrhunderts. Sie wurde auf den Ruinen einer spanischen Stadt aus dem 15. Jahrhundert erbaut, die wiederum auf den Ruinen einer maurischen Stadt aus dem 12. Jahrhundert stand.St. Michael’s Cave liegt 300 m ü. d. M. und gehört zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten Gibraltars. Die Höhle war bei den Römern für ihre eindrucksvollen Tropfsteine bekannt. Leonora’s Cave und Lower St. Michael’s Cave, in denen heute Konzerte und Ballette aufgeführt werden, gehören zum selben Höhlenkomplex. Die Upper Galleries wurden 1782 aus dem Stein gemeißelt und zeigen alte Kanonen sowie Bilder der »Großen Belagerung« (1779-1783). In der Apes’ Den leben die berühmten Barbary-Menschenaffen, die in Wirklichkeit keine Menschenaffen, sondern schwanzlose Makaken sind. Im Gibraltar Museum sind prähistorische Schmuckstücke und Werkzeuge ausgestellt, außerdem eine Kopie des »Gibraltarschädels«, des ersten Neandertalschädels, der 1848 in Europa gefunden wurde. Fundstücke der phönizischen, griechischen, römischen, maurischen, spanischen und britischen Geschichte sind ebenfalls zu sehen: eine Waffensammlung der Jahre 1727-1800, ein maßstabgerechtes Modell des Gibraltar-Felsens von 1865 und vieles mehr. Das Museumsgebäude wurde über einem schönen kompletten Maurischen Badehaus aus dem 14. Jahrhundert erbaut.Weiterhin interessant sind das Verlies der Maurischen Burg (14. Jh.); der Shrine of Our Lady of Europe (bis 1462 eine Moschee, ab dann eine Kapelle) mit dem Bildnis der Schutzheiligen von Gibraltar aus dem 15. Jahrhundert; der alte Nun’s Well, eine maurische Zisterne; Parson’s Lodge Battery (1865) über der Rosia Bay; The Rock Buster, eine 100-Tonnen-Kanone; die Garrison Library (18. Jh.); der Trafalgar Cemetary; die Alameda Gardens; der Europa Point, der genau 26 km von Afrika entfernt liegt; und die fast vollständig erhaltenen Stadtmauern, die teilweise noch aus der maurischen Zeit stammen.Schön ist auch eine Sesselliftfahrt zum Gipfel des Felsens mit Halt an der Apes’ Den. Das Convent, ein Franziskanerkloster aus dem 16. Jahrhundert und heutige Residenz des Gouverneurs, ist ein weiteres beliebtes Ausflugsziel. Man kann auch die Schätze der Kirchen bewundern. Die Führung (jeweils Mi 10.00 Uhr) schließt die Besichtigung der beiden Kathedralen, einer Synagoge, der Garnisonskapelle, der presbyterianischen Kirche und der Methodistenkapelle ein, die alle geschichtlich interessante Gebäude sind. Ein weiterer faszinierender Rundgang (Fr 10.30 Uhr) führt zunächst entlang der Stadtmauern und folgt dann den Mittelmeerstufen von der O’Hara’s Battery (höchster Punkt Gibraltars) über die östlichen Klippen und um die südlichen Hänge zur westlichen Felsseite.In Gibraltar gibt es fünf Strände. An der Ostseite liegen der Eastern Beach, die Catalan Bay und in südlicher Richtung die Sandy Bay, wo der Felsen sehr steil ist und es nur wenige Parkplätze gibt. Little Bay, ein Kiesstrand, und Camp Bay/Keys Promenade liegen an der Westküste.

 

Sevilla ca. 250 Km von Torrox:

Sevillas wunderschöne Lage am Guadalquivir-Fluss, ihre einzigartige, lebhafte Altstadt mit ihren romantisch verschlungenen Gässchen, blühende, duftende Gärten und zahlreiche historische Bauten verleihen der nordwestlichen Stadt Andalusiens in der gleichnamigen Provinz ihre besondere Schönheit. Die bekanntesten Viertel des alten Stadtkerns Sevillas wie Santa Cruz, San Bartolomé, San Vicente, San Lorenzo und El Arenal liegen am rechten Flussufer. Einige Reste der Stadtmauer, die das Zentrum der Stadt umgeben, sind bis heute aus der Almohadenzeit, der arabischen Herrschaftsepoche von 1145-1223, erhalten geblieben. Neben dem Stadtkern bildet die frühere Vorstadt Triana am linken Flussufer eine sehenswerte Zone für den Besucher. Die Fülle an kulturellen Elementen, die diese Viertel der Stadt hervorbringen, sind typisch für den vielseitigen Charakter der andalusichen Kultur. Bei einem Spaziergang durch Sevillas Viertel wird die imposante Geschichte der Stadt deutlich, da die unterschiedlichsten Elemente zu finden sind. In dem Viertel Santa Cruz befand sich in der Vergangenheit die Judería, das Judenviertel, in dem heute noch der Alcázar steht, die ehemalige arabische Festung. Dem Judenviertel schließt sich direkt der prachtvollste Teil des alten Sevilla an, der Gebäudekomplex der Kathedrale, in dem das eindrucksvolle Zusammenspiel von Bauwerken der arabischen, der christlichen und der jüdischen Kultur zum Vorschein kommt. Diese interkulturelle Architektur zeichnet das Bild der Stadt aus, da sich diese Vielfalt an Kulturerbe nicht auf das Viertel Santa Cruz beschränkt. Paläste, Statuen, Kirchen, maurische Bäder, Klöster, Museen, Kunstzentren und Überreste islamischer Befestigungen sind über das gesamte Sevilla verteilt. Diese Mischung der verschiedenen Architekturstile aus unterschiedlichen Epochen verleiht Sevilla seinen einzigartigen Zauber. In dem Viertel El Arenal befindet sich die berühmte Sevillaner Stierkampfarena La Maestranza. Über diese vielseitige Architektur der Bauten hinaus hat Sevilla noch wunderschöne Naturanlagen zu bieten. Denn Sevilla ist die Stadt, in der unzählige Orangenbäume wachsen, die die Frühlingsluft mit dem Duft der Orangenblüten füllen. Die Gärten Sevillas sind Erben der arabischen Kultur, die in den verschiedensten Winkeln der Stadt versteckt sind. Der imposanteste Gartenkomplex ist der des Alcázar, in dem sich zahlreiche Springbrunnen, Keramiken und Bewässerungsanlagen befinden. Dort blühen besonders Jasmin, Bougainvilleen und Nachtschatten. Neben den für die Expo 92 angelegten Parks bildet der Parque de María Luisa die größte Grünfläche der Stadt. Seine Größe beträgt mehr als 400 000 Quadratmeter und geht auf den romantischen Garten des Palastes San Telmo zurück. Weitere Gartenanlagen sind der Murillo-Park neben den Mauern des Alcázar, die Valle-Gärten, an denen noch ein Rest der historischen Stadtmauer zu besichtigen ist. Auch den Friedhof San Fernando nutzen die Sevillaner als einen Ort, um sich auszuruhen. Der eigenwillige Komplex von Grabmälern, die gepflegten Hecken und die angenehm stille Atmosphäre verleiht dem Friedhof den Status eines Parks.

 

Competa ca. 20 Km von Torrox:

Circa 600 bis 700 Meter über dem Meeresspiegel in der spanischen Axarquia, genauer gesagt in der Sierra Almeijara, liegt Competa inmitten einer wundervollen Gebirgslandschaft, umgeben von Olivenhainen und blühenden Mandelbäumen. Competa ist ein kleiner Gebirgsort, typisch andalusisch und umgeben von 4000 Hektar Naturpark, mit Bergen von über 2000m Höhe. Somit bietet sich das Dorf als der Ideale Ausgangspunkt für ausgedehnte Bergtouren an, bei denen man sicherlich der einen oder anderen Bergziege oder einem Bergadler begegnen wird. In Competa selbst findet sich überdies eine stattliche Anzahl an Tapas-Bars, in denen man abseits vom lauten Alltagsleben an der Küste diverse köstliche spanische Spezialitäten probieren kann. So zum Beispiel den spanischen Wein aus der Region, für den sie so bekannt ist: Den „Vino Competa“ oder der „Moscatel“, den Sie in einer der Bodegas unbedingt einmal kosten sollten. Wie viele der kleinen Orte in der Region besticht auch Competa durch seine Vielfältigkeit: Von den Bergen bis hinunter zur Küste mit ihren langen Stränden und einsamen Buchten sind es nur wenige Kilometer und große Städte wie Granada, Malaga und Cordoba liegen genauso nah wie vergessene und naturbelassene Täler.

 

Córdoba ca. 210 Km von Torrox:

Cordoba ist eine wundervolle Stadt mit ereignisträchtiger Vergangenheit, in bester andalusischer Tradition was Flamenco und Stierkampf betrifft und einer großen Portion Fröhlichkeit. So großartig sich Cordoba seinen heutigen Besuchern präsentiert, so fantastisch ist auch dessen Vergangenheit. Nur wenige wissen, dass Cordoba im 11. Jahrhundert eine der größten Hauptstädte Europas war. Menschen verschiedenster Kulturen und Religionen - Juden, Moslems und Christen - lebten hier in Eintracht, und bedeutende Philosophen, Wissenschaftler und Künstler gingen aus dieser Stadt hervor. Zu den stillen Zeugen der damaligen Zeit gehört auf jeden Fall die Mezquita. Diese beeindruckende Moschee aus dem 8. Jahrhundert mit einer Ausdehnung von 23.000 Quadratmetern, die drittgrößte Moschee der Welt, umgeben von gewaltigen Mauern, und verbindet römische, gotische, byzantinische, syrische und persische Elemente zu einer beeindruckenden Einheit. Die Moschee von Cordoba unterscheidet sich in zwei Punkten von allen anderen: zum einen ist sie nicht nach Mekka hin ausgerichtet, sondern nach den Moscheen von Damaskus. Zum anderen befindet sich der Mihrab nicht im Zentrum des Gebäudes - Folge des Ausbaus durch Almanzor, der die Moschee nur nach Westen hin erweitern konnte, während im Süden der Fluß, Guadalquivir, und im Osten der Palast des Kalifen im Wege waren. Alcazar de los Reyes Cristianos Der Palast der christlichen Könige, gebaut ab 1328 unter Alfonso XI, diente den katholischen Königen bis zur Rückeroberung Granadas als Residenz. Im Inneren des Palastes befinden sich sehr schöne arabische Bäder sowie römische Mosaike und ein Marmorsarkophag aus dem 3. Jahrhundert. Ursprünglich befanden sich Türme an den vier Ecken des Gebäudes, von denen drei noch erhalten sind: der älteste, Torre de Los Leones, zugleich der Eingang des Alcazars, der achteckige Torre del Homenaje und der runde Torre del Rio. Der vierte Turm, Torre de la Vela, wurde im 19. Jahrhundert zerstört. Am Ostende der Gärten befinden sich Befestigungsmauern und das Tor von Sevilla, mit einem Denkmal an den Poeten Ibn Hazm. La Judería Das alte jüdische Stadtviertel, zurückgehend auf die Zeit der Römer und Goten, war stets ein bedeutendes kulturelles und intellektuelles Zentrum. Denkmäler erinnern an die bedeutendsten Söhne Cordobas: den römischen Philosophen Séneca, den arabischen Philosophen Averroes und den jüdischen Philosophen Maimonides. Die Ruinen von Medina Azahara Im Jahr 936 faßte der Kalif Abdul Rahman den Entschluß, sich eine neue Residenz zu schaffen, und ließ die in dieser Epoche bedeutendste Stadt der gesamten Region bauen. Sie hatte eine Ausdehnung von 112 Hektar und wurde von 10.000 Arbeitern in 25 Jahren errichtet. Auf einem Hügel befand sich der Palast, Alcazar Califal, von dessen damaliger außerordentlicher Schönheit die Chronisten in den höchsten Tönen schwärmen. Aber dieses kolossale Bauwerk bestand nur für 74 Jahre - dann wurde es von den Bereberes eingenommen und zerstört. Medina-Azahara geriet völlig in Vergessenheit, ehe Archäologen 1910 mit den Ausgrabungen begannen. Plätze Von Interesse für den Besucher sind sicherlich die Plaza de las Tendillas, der eigentliche Mittelpunkt der Stadt, deren uhr die Stunden mit einem Gitarrenton schlägt, die Plaza de la Corredera, auf der im 17. Jahrhundert Stierkämpfe ausgetragen wurden, sowie die Plaza del Potro, bekannt durch Cervantes Don Quijote. Museen in Córdoba Das Archäologische Museum befindet sich in einem Renaissance-Palast und ist besonders für die folgenden Ausstellungsstücke interessant: den alt-iberischen Steinlöwen von Nueva Cartella, die römische Büste des Drusus, den gotischen Schatz von Donjimeno und den arabischen Bronze-Hirsch von Medina-Azahara. Das Museum der Schönen Künste, im Gebäude des ehemaligen Spitals de la Caridad de los Reyes Católicos, zeigt eine bedeutende Sammlung von Gemälden und Skulpturen, unter anderem von Zurbarán, Murillo, Goya, Sorolla und Mateo Inurria. Das Museum von Julio Romero de Torres ist dem bedeutenden Maler gewidmet, der insbesondere durch seine wunderschönen Darstellungen der cordobesischen Frau bekannt ist. Der Palast von Viana zeigt eine hervorragende Sammlung von Möbeln, Wandteppichen, Porzellan, Keramik und Gemälden und eine Bibliothek mit 7000 Bänden. Der Palast selbst beeindruckt mit seinen 14 Innenhöfen und schönen Gärten. Feste in Córdoba Semana Santa (Karwoche) 32 Prozessionen ziehen mit wertvollen Heiligenbildern und Figuren, die von den Nazarenos - Männern in traditioneller Kleidung mit Kapuzen, die nur die Augen freilassen - begleitet werden, durch die Stadt. Patios Cordobeses (Vom 5. bis 12. Mai im Stadtzentrum Im Mittelpunkt des Interesses steht dabei ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, den am schönsten geschmückten Innenhof, Patio, zu präsentieren. Die Patios von Cordoba stehen im Ruf, die schönsten von ganz Spanien zu sein. Feria de Cordoba (Ende Mai) In den Casetas, Zelten und provisorisch aufgestellten Gebäuden, die mit bunten Lampen geschmückt werden, tanzt man Flamenco. Für den Besucher sind vor allem die regionalen Trachten, die während dieser Feier getragen werden, beeindruckend.